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Bio-Produkte aus den Öko-Modellregionen im Raum A³

Gemeinsam mit engagierten und unternehmerischen Akteuren bringen die Öko-Modellregionen die ökologische Landwirtschaft, den regionalen Konsum von Bio-Produkten und die ländliche Entwicklung voran. Im Wirtschaftsraum Augsburg gibt es gleich zwei geförderte Projekte, mit denen die regionalen Unternehmen zusammenarbeiten können: die Öko-Modellregion Paartal im Landkreis Aichach-Friedberg sowie die Öko-Modellregion Stadt.Land. Augsburg.

Ziel der Ökomodellregionen

Das Konzept der Öko-Modellregionen ist ein Bestandteil das Landesprogramms BioRegio 2020. Dieses wurde im Jahr 2013 vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ins Leben gerufen. Das Ziel des Programms ist es, die Bio-Produktion in Bayern bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln. Um das zu erreichen, soll sowohl Öko-Anbaufläche gesteigert, als auch die Verbindung von Regionalität und ökologischer Erzeugung gestärkt werden. Auf diese Weise wird künftig die heimische Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln stärker aus regionaler Produktion gedeckt werden können. Da das Landesprogramm bisher so erfolgreich war, wird es nun mit dem neuen Programm BioRegio 2030 fortgesetzt. Dieses Mal ist das Ziel, 30 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in Bayern im Jahr 2030 ökologisch zu bewirtschaften.

Angebote für Unternehmen in der Region A³

Die Öko-Modellregionen bzw. die jeweiligen Projektmanager sind die Ansprechpartner für alle Themen, die sich um die nachhaltige Versorgung mit regionalen Bio-Produkten drehen. Die zuständige Projektmanagerin der ÖMR Paartal ist Kathrin Seidel vom Wittelsbacher Land e.V. und Ansprechpartner der ÖMR Stadt.Land.Augsburg ist Ulrich Deuter. Speziell für Unternehmen werden bereits viele Unterstützungsmaßnahmen angeboten. Ulrich Deuter und Kathrin Seidel sind überzeugt: „Eine Region ist so aktiv wie ihre Unternehmen, Bürger und Initiativen. Wir freuen uns über Menschen, die mit uns die Öko-Modellregion gestalten möchten und sehen uns als Anlaufstelle für Projektideen zur Förderung der ökologischen Landwirtschaft. Wenn sie hier aktiv werden wollen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Oftmals braucht es nur einen kleinen Schritt damit aus einer Idee Wirklichkeit wird. Wir begleiten und unterstützen gerne dabei!“

Zum einen helfen die Projektinitiativen den Unternehmen bei der Integration von mehr regionalen Bioprodukten in der Betriebsverpflegung (z.B. in der Kantine, Snackbar, bei Betriebsfesten, etc.):

  • Hilfe bei allen Fragen rund um bio-regionale Produkte in der Mitarbeiterversorgung
  • Vernetzung mit regionalen Erzeugern
  • Unterstützung bei der Lieferantensuche zum Aufbau regionaler Lieferbeziehungen
  • Kontaktvermittlung zu Bio-Experten in der Außerhausverpflegung

Zum anderen organisiert die Öko-Modellregionen Coachings oder Informationsveranstaltungen zum Thema „Mehr Bio in regionalen Unternehmen“ für unterschiedliche Zielgruppen wie das Küchenpersonal, die MitarbeiterInnen oder die Geschäftsleitung:

  • Erfolgreiche Best-Practice-Beispiele aus der Praxis näherbringen
  • Veranstaltungen mit Bio-Experten aus der Gastronomie

Außerdem begleiten die Projektmanager „Bio-Aktionen“ in den Unternehmen, unter anderem:

  • Öko-Aktionstage mit Bio-Gerichten in der Kantine als ersten Schritt in Richtung bio-regionale Verpflegung
  • Einladung regionaler Bio-Produzenten in die Kantine, um direkten Kontakt zwischen Verbraucher/Konsument und Produzent herzustellen

Weitere Unterstützung erhalten Unternehmen bei der Konzeption und Einführung von Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements im Bereich gesunde, nachhaltige Ernährung mit Bio-Produkten. Mit diesen Maßnahmen kann sich das Unternehmen nicht nur profilieren, sondern auch seine MitarbeiterInnen langfristig binden. Zum Beispiel können Betriebe mit dem Programm „5 am Tag“ für frisches Obst am Arbeitsplatz in Zusammenarbeit mit dem Bio-Lieferanten in der Region „Die rollende Gemüsekiste“ sorgen (Weitere Informationen dazu finden Sie unter https://www.5amtag.de/frucht-am-arbeitsplatz). Weitere Bildungsangebote für Unternehmen sind:

  • Vorträge zum Thema Bio-Landwirtschaft, nachhaltige Ernährung, etc.
  • Exkursionen zu den Produzenten der Produkte, die in der eigenen Betriebs-Kantine angeboten werden (Authentisches Kennenlernen der regionalen Bio-Landwirtschaft)
  • Exkursionen zum Bio-Erlebnisbauernhof und Mithelfen bei der Feldarbeit z.B. innerhalb des „Sozialen Tags“
  • Bio-Genussradtouren

Bildquellen

  • 9.5_Bernhard_Sebastian_Hirblingen_800x600: Sebastian Bernhard

Kathrin Seidel

Projektmanagerin Öko-Modellregion Paartal
Öko-Modellregion Paartal
Münchener Straße 9
86551 Aichach
Tel 08251/92499

Ulrich Deuter

Projektmanager
Öko-Modellregion Stadt.Land.Augsburg
Dr.-Ziegenspeck-Weg 10
86161 Augsburg
Tel 0151-21766657

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Bio, Landkreis Aichach-Friedberg, Landkreis Augsburg, Nachhaltige Produkte, Nachhaltiger Konsum, Ökologie, Ökologisch Wirtschaften, Stadt Augsburg