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Leitprojekt für Umweltkompetenz werden

Einmal im Jahr vergibt das KUMAS Umweltnetzwerk mit Sitz in Augsburg die Auszeichnung des „KUMAS-Leitprojekts“ an bis zu drei Projekte aus Bayern. Dabei werden besonders innovative und umweltfreundliche Produkte, Dienstleistungen, Anlagen, Verfahren, Forschungsergebnisse oder Entwicklungen ausgezeichnet, die hohe Umweltkompetenz aufzeigen. Sie dienen anschließend als Vorbilder für umweltfreundliches Handeln und Wirtschaften.

Seit der Gründung im Jahr 1998 unterstützt der KUMAS Kompetenzzentrum Umwelt e.V. durch die Auszeichnung von Leitprojekten Unternehmen aus ganz Bayern. Bisher wurden bereits 69 Projekte ausgezeichnet, die aktiv zum Schutz der Umwelt beitragen. „Leitprojekte erzeugen durch ihre Vorbildfunktion national und international hohe Aufmerksamkeit für die Ausgezeichneten. So werden wichtige Impulse für innovative Entwicklungen in der Umweltwirtschaft gegeben“, so  Thomas Nieborowsky, Geschäftsführer des KUMAS e. V..

Ziel der Auszeichnung

Mit der Verleihung des Titels „KUMAS-Leitprojekt“ setzt das KUMAS Umweltnetzwerk die eigenen Visionen um. Denn der Verein hat sich das Ziel gesetzt, das zentrale Netzwerk in Bayern für diejenigen zu werden, die mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten, ihren Angeboten und ihrer Nachfrage die Qualität der Umwelt nachhaltig sichern. Durch die Auszeichnung werde Unternehmen motiviert, diesem Netzwerk beizutreten und nachhaltig zu handeln. Da die Preisträger ein Jahr nach der Auszeichnung über die weiteren Entwicklungen der Projekte berichten müssen, bleibt der Kontakt zwischen den dem KUMAS Umweltnetzwerk und Unternehmen langfristig aufrechterhalten. Außerdem stellt die Verleihung des Titels „Leitprojekt“, welches mit einer finanziellen Unterstützung verbunden ist, ein marktwirtschaftliches Anreiz-Instrument für Unternehmen dar. So sollen mehr Unternehmen angehalten werden, innovativ und umweltfreundlich zu wirtschaften. Auf diesem Weg soll Bayern sich zur weltweit führenden Umweltkompetenz-Region mit ganzheitlichem Umweltbewusstsein, modernster Umwelttechnik, zukunftsfähigen Arbeitsplätzen und ertragreichen Unternehmen entwickeln.

Mehrwert für Unternehmen

Für Unternehmen bietet die Auszeichnung mit dem Titel „KUMAS-Leitprojekt“ gleich mehrere Vorteile. Zum einen genießen die Leitprojekte eine besondere Unterstützung durch den Förderverein des KUMAS Umweltnetzwerks. Zum anderen können die Preisträger die Auszeichnung für Werbezwecke nutzen, denn die Leitprojekte werden von KUMAS öffentlichkeitswirksam ein Jahr lang in den Medien, auf der Internetseite, bei Messeauftritten und den Netzwerkveranstaltungen präsentiert.

Innovation und Ressourceneffizienz sind Bewertungskriterien

Ausgezeichnet werden grundsätzlich Projekte aus Bayern oder Mitglieder des KUMAS e.V.. Bei der Bewertung der Projekte stehen vor allem der Innovationsgehalt, die Gestaltungsqualität und verbessernde Umwelteigenschaften im Vordergrund. Aber auch die Steigerung der Ressourceneffizienz und der Beitrag zum Klimaschutz sind dabei wichtige Kriterien. Außerdem sollen die Leitprojekte finanziell vorstrukturiert sein sowie zu einer Weiterentwicklung des gängigen Standards beitragen. Zuletzt sollen die Bewerber angeben, inwiefern ihr Projekt zu einer Verbesserung der Umwelt- und/oder Lebensqualität beiträgt. Die eingereichten Bewerbungen bewertet schlussendlich eine unabhängige Jury, die bis zu drei Projekte auswählt.

Preisträger im Jahr 2019 sind Vorreiterprojekte

Im Jahr 2019 gewannen insgesamt drei Projekte die Auszeichnung: das Energie- und Umweltzentrum Allgäu in Kempten, die H-TEC SYSTEMS GmbH aus Augsburg und die Repulping Technology GmbH & Co. KG aus Schiltberg. Das Energie- und Umweltzentrum Allgäu stellte ihr Projekt namens „Green Ways to Work – Der Wettbewerb um grüne Kilometer“ vor. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb zwischen Unternehmen, bei dem bewertet wird, wie umweltfreundlich die Fahrten der Mitarbeiter zum Arbeitsplatz zurückgelegt werden. Je nach Verkehrsmittel werden die zurückgelegten Kilometer als „Grüne Kilometer“ gezählt. Gewinner des Wettbewerbs ist das Unternehmen mit dem höchsten Anteil an „Grünen Kilometern“ pro Mitarbeiter.

Die H-TEC SYSTEMS GmbH ging mit einem Projekt namens „Wind-to-Wheel – PEM-Elektrolyseure für das grüne Wasserstoff-Mobilitätsprojekt „eFarm“ ins Rennen. Dahinter steckt die Belieferung des derzeit größten Wasserstoff-Mobilitätsprojekts in Deutschland „eFarm“ mit technischen Schlüsselbausteine in Form von PEM-Elektrolyseuren, die in Augsburg gefertigt werden. So trägt die H-TEC SYSTEMS GmbH aktiv zur Energiewende bei.

Die Repulping Technology GmbH & Co. KG präsentierte mit ihrem Projekt „Repulping Technology – effizientes und hochwertiges Recycling von Faserstoff und Verbundmaterialien“ ein neuartiges Verfahren, mit dem Verbundstoffe auf Faserstoffbasis, nassfeste Papierprodukte und etikettierte Kunststoffe sehr effizient und einfach in ihre Bestandteile getrennt und in den Recyclingkreislauf zurück geführt werden können.

Bewerben Sie sich für das KUMAS-Leitprojekt. Genauere Informationen dazu und zu den Gewinnern der letzten Jahre erhalten Sie hier (Link: https://news.region-a3.com/?s=leitprojekt.)

Weitere Informationen sowie Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der KUMAS-Hompepage www.kumas.de in der Rubrik „Umweltpreise“ als Word-Formular.

Bildquellen

  • KUMAS_Leitprojekt800x600: KUMAS Umweltnetzwerk

3 Tipps zum Nachmachen:

  • Die Steigerung der Energieeffizienz und die Reduktion von CO2-Emissionen als Beitrag zum Klimaschutz rechnen sich durch die Senkung der Energiekosten im Unternehmen.
  • Die Optimierung des Rohstoffeinsatzes und ein sorgsamer Umgang mit Ressourcen führt zu weniger Abfällen und reduziert so die Entsorgungskosten.
  • Der sparsame Umgang mit Wasser und der Einsatz innovativer, wassersparender Einrichtungen schützt die Umwelt und entlastet die Abwasseranlagen und den Geldbeutel.

Thomas Nieborowsky

Geschäftsführer
KUMAS - Kompetenzzentrum Umwelt e. V.
Am Mittleren Moos 48
86167 Augsburg
Tel +49 821 450781-20
Fax +49 821 450781-11

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Auszeichnung, KUMAS Leitprojekt, Netzwerk, Ressourceneffizienz, Umwelttechnologie, Wettbewerb